About

Was als Experiment begann, wurde unerwartet zu einer neuen Leidenschaft: „Ich habe nie Deutschrap gehört, es hat mich nicht wirklich interessiert“, berichtet Shanta Venkatesh alias Tashan, die in Bern und Delhi als Tochter einer Schweizerin und eines Inders aufwuchs und zuletzt einige Jahre in London lebte. Als es sie infolge des Lockdowns zurück nach Bern verschlug, stieß sie mehr zufällig auf deutschen Female Rap. Loredana. Badmomzjay. Shirin David. Sie merkte: „Hey, das ist fresh und die Musik gefällt mir auch. Daher wollte ich einfach mal schauen, wie ich so klinge.“ Als bald mehrere Labels anklopften, wusste sie: offenbar ziemlich gut.

Tashan fühlte sich in ihrer neu entdeckten Lust an der deutschen Sprache bestätigt, zumal sich ansonsten nichts an all dem ändert, wofür Fans und Kritiker sie in den jüngsten Jahren liebten: Ihre Message – Female Empowerment, Body Positivity, Interkulturalität. Ihr Sound – Pop, Hip-Hop und R&B. Und auch auf Deutsch ist sie keinen Deut weniger frech, sexy oder „Baddie“, wann immer ihr danach ist. Nimmt man dazu noch ihre klangvolle Singstimme, ihre Stärke für Punchlines, ihren wandlungsfähigen Flow und ihren starken visuellen Auftritt, kommt dabei eine Künstlerin heraus, die so reich und vielschichtig ist wie ihr kulturelles Erbe.

Zu ihren Highlights zählten u.a. Auftritte beim Great Escape und Glastonbury Festival in 2019 sowie Berichte in re- nommierten Magazinen wie „Hunger“ und „The Clash“, die über ihre besondere Art, Musik aus ihren verschiedenen Kulturen zu kombinieren, berichteten. Durch ihre Teilnahme beim Schweizer TV Format „Sing Mein Song 2019“ konnte sie mit ihrer Stimme und Ausstrahlung nicht nur die Mitmusiker, sondern auch die Medien und Fans überzeugen. Zudem arbeitete sie u.A. mit Tacka77 und JJ (u.A. Shindy) zusammen.